Video-Überwachungsanlagen errichten wir in Standardausführung oder nach den VdS-Richtlinien VdS 2366 und VdS 2364. Bei der Anlagenkonzeption ist entsprechend dem Sicherheitsbedürfnis des Anwenders zwischen Wahrnehmen, Detektion, Erkennung und Identifikation von Personen zu unterscheiden.
Videokameras sind in unterschiedlichen Qualitätsstufen und Funktionen lieferbar:
Schwarz-/Weiß- oder Farbkameras, einfache Platinenkameras, Kameras mit hoher Auflösung und Lichtempfindlichkeit, Tag-/Nachtkameras, Infrarotkameras, Kameras mit Fernparametrierung.
Die Kameras können in Wetterschutzgehäuse eingebaut und mit unterschiedlichen Objektiven ausgestattet werden.
In bestimmten Industriebereichen werden wassergekühlte oder Ex-geschützte Gehäuse eingesetzt.
Fernsteuerbare Kameras werden mit Schwenk-/Neigeeinheit und motorgesteuerten Objektiven ausgestattet oder als Auto-Dome-Kamera geliefert.
Die Signalübertragung erfolgt bei der analogen Kameratechnik mittels Koaxial-Kabel, 2-Draht-Technik oder LWL-Übertragungstechnik. Das einzusetzende Koaxkabeltyp hängt von der Leitungslänge und seinen Dämpfungseigenschaften ab. Die 2-Draht-Technik erfordert einen Sende- und einen Empfangsbaustein, wobei die 2-Draht-Strecke nach der Installation eingemessen werden muss. Eine LWL-Übertragung erfordert den Einsatz von Medienkonvertern.
Bei der digitalen IP-Kameratechnik wird ein Ethernet-LAN mit CAT6- oder LWL-Kabelverbindungen verwendet.
Für die zentrale Steuerung und Verwaltung der Video-Kameras setzten wir Kreuzschienen, digitale Aufzeichnungsgeräte, Personal-Computer, Monitore und Steuergeräte ein.
Die Festlegung der Bildausschnitte erfolgt sinnvollerweise vor der Kameramontage mit einem Testgerät. Um eine optimale Bildschärfe zu erzielen, stellen wir nach der Kamera-Montage das Auflagenmaß nochmals mit einem Prüfmonitor ein.
Ein Video-IP-Netz muss individuell geplant und konfiguriert werden. Hier ist unbedingt auf die Auslastung des vorhandenen oder geplanten Ethernet-LAN in Abhängigkeit von der Anzahl der Kameras und der Datenströme zu achten. Ferner sind Kollisionsprobleme der Video-Datenströme bei der Systemplanung zu vermeiden. Dies gilt insbesondere bei Anwendungsfällen mit voller Bildinhaltsänderung.
Für IP-Kameras, die eingesetzten Videoserver und -Clients wird eine entsprechende Software installiert und konfiguriert.